Unser Thailandurlaub 2015

 

Lange vorbereitet, denn bereits seit Januar gebucht, ging es am 8.September morgens mit dem Auto nach Hamburg.

Dort angekommen, stellte sich heraus, dass der Flug nach Frankfurt gekänzelt wurde. Nach langem Suchen konnte der nette Herr am Schalter dann doch einen Ersatzflug für uns organisieren. Sogar eine Stunde früher als geplant saßen wir im Flieger. Auf geht's mit gemischten Gefühlen! 

Von Frankfurt nach Bangkok ging alles problemlos, allerdings konnten wir beide nicht schlafen. Die 11 Stunden sind einfach zu viel! Nix für alte Leute. Mit müden und steifen Gliedern landeten wir glücklich und konnten den schönen Flughafen bewundern.

 kirre Fluggäste

 

In Bangkok hatten wir 5 Stunden Aufenthalt, von denen wir uns im Vorfeld nicht vorstellen konnten, wie wir die Zeit rumbekommen sollten. Etwas später stellte sich heraus, dass wir diese ganz dringend benötigten. Wir mussten unsere Koffer abholen, um sie für den letzten Inland-Flug neu einzuchecken. Leider fehlte einer. Schnell kam einer der Angestellten, die unser hilfloses Gesicht bemerkten. Es wurde lange herumgefunkt; wir wurden zum Warten aufgefordert. Nach einer halben Stunde musste Udo dem Herren ans andere Ende der Bänder folgen. Auf einem kreiste einsam unser vermisster Koffer. Glücklich konnten wir zum erneuten Einchecken am entgegengesetzten Ende des großen Flughafens gehen.

Dort ging das Drama weiter, Koffer rauf und wieder runter von den Bändern. Unsere Nerven wurden weiter strapaziert. Unseren Flug gab es mit der Nummer nicht mehr. Wir hatten im Januar bereits gebucht. Inzwischen hatte sich von der Thai-Airways eine Billiglinie abgespaltet, die Thai-Smile. Mit der flogen wir dann, nachdem am Ende 5 der netten Mädels am Schalter standen, sich am PC versuchten und wir die Koffer noch einmal herauf und herunter heben mussten. Mangels Thailändisch-Kenntnisse und schwacher Englischkenntnisse gab es bei uns größte Verwirrung. Dann ging es letztendlich noch eine halbe Stunde früher als geplant auf den vorletzten Abschnitt der Reise.

In Khon Kaen kamen wir nach einer Stunde gut an, auch unsere Koffer fanden sich beide auf dem Band. Unsere Abholer Lothar, Tip und deren Schwester Mug warteten bereits auf uns. Nach einer Stunde Autofahrt kamen wir gegen Mittag bei Lothar an. "Leicht" geschafft und von der Hitze überrumpelt, aber glücklich.

Gates BangkokFlughafen Bangkok bei Abflug nach Khon Kaen

 

Nach Bezug unseres gemütlichen Zimmers spielten wir erstmal Weihnachtsmann.

Bescherung

 

Am Nachmittag machten wir einen ersten Spaziergang durch das Dorf. Auf dem Rückweg raschelte es neben uns in den Büschen und wir bemerkten, dass die Stromleitung herunter gerissen war. Der LKW hinter uns hatte diese von dem Mast mitgeschleift. Tip hat ihm recht ordentlich die Meinung gegeigt. Ich wusste bisher nicht, dass sie so laut werden kann. Leider ist das Foto etwas unscharf, sodass man gar nicht die schlaffen Kabel erkennen kann.

Elektrolaster

Hier der Schuldige

 

Lothar hatte dann auch gleich eine selbstgestellte Aufgabe: er klemmte die Leitung ab, solange sie nicht vernünftig hing. Das wurde aber gleich am nächsten Tag erledigt . Da reagieren die Thailänder recht schnell. Noch ein wenig Federball bei 36 Grad und ein leckeres Abendessen rundeten den spannenden Tag ab. Gegen halb 10 (nach unserer Zeit halb 5 nachmittags) fielen wir tot ins Bett.

Elektriker

 

 In der Nacht war ein recht heftiges Gewitter, laut Lothar ist das sonst nicht so doll, war wohl extra für uns. So gab es eine Extraportion des kostbaren Regenwassers für Lothars Zisterne. Aber wir haben trotzdem super geschlafen.