Osterhektik

 

Der alte Osterhase, groß und braun

sitzt hinter einem dicken Baum.

Ein Stück von ihm, auf der Wiese,

sitzt seine liebe Frau, die Luise

mit den Hasenkindern, groß und klein,

die müssen alle fleißig sein!

 

Sie hoppeln hin und her

und zudem noch kreuz und quer.

So schaffen sie Pinsel und Farbeimer heran,

damit die Osterpinselei beginnen kann.

Nun fehlen noch die Hühnereier,

die gehören ja zur Osterfeier.

 

Nester und Körbchen müssen her,

sonst geht der Transport verquer!

Der Hasenvater hinterm Baum,

der heimlich lauscht, der glaubt es kaum,

daß diese Bande das so meistert,

und ist davon so recht begeistert.

 

Er kommt nun hinterm Baume vor

und wackelt fröhlich mit dem Ohr.

Ein Osterfuhrwerk wird herbeigeschafft,

das wird beladen mit aller Kraft

mit allem, was die Bande hat bemalt.

Dafür wird sie noch gut bezahlt

mit Möhren und mit weiterem Futter. 

Dafür sorgt ja dann die liebe Mutter.

 

Jetzt ist es langsam an der Zeit,

denn die Strecke ist ja weit,

daß sie auf den Weg sich machen,

mit den vielen guten Sachen.

Das muß dann aber nachts geschehen,

sonst wird die Fuhre ja gesehen!

 

Vorne ziehen die großen Hasen,

hinten schieben die kleinen Schnuppernasen.

Auf diese Weise und besonders leise

macht sich die Osterkarre auf die Reise

zu den braven Menschenkindern,

die sich dann beim Suchen hindern.

 

Wenn sie dann alles gefunden haben,

werden sie sich freuen und gründlich laben.

Die Hasen aber, groß und klein,

werden natürlich sehr müde sein.

Sie machen dann die Augen zu

und schlafen zufrieden in aller Ruh!

Bis zum nächsten Osterfeste 

wünschen wir ihnen das Allerbeste!!!